Talentmanagement

Entwicklung von Soft Skills im Zeitalter von KI

Robot hand extended

Die fortschreitende Entwicklung neuer Technologien ist eines der bestimmenden Themen unserer Zeit. Innovationen wie maschinelles Lernen oder künstliche Intelligenz (KI) wirken sich mehr denn je auf unsere Gesellschaft aus.

Und je ausgefeilter künstliche Intelligenz wird, desto mehr wird sie ein fester Teil der Weltwirtschaft – laut Gartners CIO Survey 2019 ist die Zahl der Unternehmen, in denen KI zum Einsatz kommt, in den vergangenen vier Jahren um 270 Prozent angestiegen und ihr Anteil hat sich im vergangenen Jahr verdreifacht.

Um das volle Potenzial von KI auszuschöpfen, müssen wir unsere Weltanschauung jedoch neu überdenken. Für eine produktive Zusammenarbeit und Nutzung von KI ist es unabdingbar, dass wir an unseren Soft Skills wie etwa Kreativität, Problemlösungs- oder Führungskompetenzen arbeiten.

Der Einfluss künstlicher Intelligenz

Im folgenden Abschnitt möchten wir uns mit dem Einfluss künstlicher Intelligenz auf die heutige Welt befassen. Es steht außer Frage, dass KI einen der entscheidenden Faktoren in der modernen Arbeitswelt darstellt. Technologien wie Chatbots haben die Interaktionen von Unternehmen mit deren Kunden völlig neu gestaltet. Und die Fähigkeit künstlicher Intelligenz, Muster zu erkennen, kommt von Anti-Betrugssystemen bis hin zur Gesundheitsforschung so gut wie überall zum Einsatz.

Künstliche Intelligenz bietet unzählige Möglichkeiten, unser Leben angenehmer zu gestalten, gleichzeitig sind mit ihr aber auch einige Herausforderungen verbunden. Angesichts dessen, dass Maschinen immer mehr Aufgaben übernehmen können, werden sich die Art der Arbeit und somit auch die Arbeitsstellen zwangsläufig ändern. Viele Routineaufgaben müssen nicht mehr von Menschen übernommen werden. Emotionale Intelligenz und andere weniger
greifbare Kompetenzen werden jedoch zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Soft Skills: unabdingbar in einer digitalisierten Welt

Im nächsten Abschnitt sehen wir uns genauer an, worum es sich bei Soft Skills eigentlich handelt. Sie erfahren, warum diese Kompetenzen so wichtig sind, und wie sie in den kommenden Jahren noch weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Soft Skills sind ein Teil jener menschlichen Intelligenz, die von KI nicht so einfach ersetzt werden können. Diese Kompetenzen erfreuen sich bei Arbeitgebern großer Beliebtheit: In einer Studie von West Monroe Partners2 gaben 98 Prozent der Personalleiter an, dass Soft Skills bei Bewerbern auf Stellen im Technologiebereich
wichtig seien. 67 Prozent haben der Studie zufolge schon einmal einen Bewerber abgelehnt, der nicht über solche Kompetenzen verfügte.

Viele Bewerber verfügen allerdings noch nicht über die benötigten Soft Skills, wenn sie auf den Arbeitsmarkt kommen. In einer Studie von Bloomberg aus dem Jahr 2018 zeigte sich, dass mehr als ein Drittel der Unternehmen bei Neueinstellungen die erforderlichen Soft Skills für das Ausüben der neuen Stelle vermissten. Zusätzlich besteht eine Diskrepanz zwischen dem Bedarf der Unternehmen an Soft Skills und ihrer Fähigkeit, diese bei ihren Mitarbeitern zu fördern und zu entwickeln. In oben genannter Studie räumten 40 Prozent der Arbeitgeber ein, dass sie für ihre Mitarbeiter keine Schulungen zu Soft Skills organisierten.

Förderung von Soft Skills und Zusammenarbeit

Im letzten Abschnitt betrachten wir einige der Herausforderungen, mit denen sich Unternehmen bei der Erfassung von Soft Skills konfrontiert sehen. Wir stellen Ihnen außerdem einen Plan zu Kompetenzerweiterung und Schulungen für Mitarbeiter vor.

Im eigenen Team mögen Manager vorhandene Soft Skills leicht zu identifizieren wissen. In großen Unternehmen mit unzähligen Teammitgliedern kann sich dies jedoch komplizierter gestalten. Möglicherweise gibt es unternehmensweit neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit, die sich den einzelnen Managern nicht auf den
ersten Blick erschließen.

Mithilfe einfacher Algorithmen können „Hard Skills“ per Schlagwortsuche oder über das Testen von Kompetenzen leicht identifiziert werden. Soft Skills hingegen sind im großen Maßstab schwieriger zu erfassen. Mithilfe von maschinellem Lernen können Manager team- und kompetenzenübergreifend einen besseren Einblick in die Kompetenzen im Unternehmen gewinnen.

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